childhood
Honeymoon Death

Ein kleines Mädchen stand am Ende des Flurs. Ein blütenreines weißes Kleid hatte sie an. In ihrer linken Hand hielt das Mädchen eine Puppe, die auch ein weißes Kleid trug. Aus der Ferne betrachtet sah sie unschuldig aus. Vielleicht auch etwas verängstigt. Aber das war nicht sonderbar, im Anbetracht dessen Ortes, wo sie sich befindet. Ein heruntergekommenes Hotel, Hotel Archery Stey stand es auf ein schwer zu entzifferbares Schild, welches sich am Fuße der Straße befand.
Die Umgebung aber auch das Hotel selber würde nie jemanden zum bleiben einladen. Aber dieses Mädchen lebt ihr. In einem Haus, das einmal weiß mit blauen Verzierungen an Fenstern und Türen war, Fensterscheiben waren zertrümmert, Fensterläden hingen herunter, einige wenigen sahen verschlossen aus und Türen gab es keine. Weder noch am Haupt- oder Hintereingang.


Das Haus und das Mädchen tragen ein Geheimnis in sich.    
Für jeden Menschen, der sich in dieses Hotel ein Zimmer reserviert, sieht dieses Hotel nicht als Bruchbude, sondern als ein Hotel. Als ein Hotel wo man seinen Urlaub gerne verbringen würde. Sobald man eingecheckte hat, erlabt einen Albtraum nach dem andern. Aus dem man nicht entrinnen kann.
Marie und Josh waren die letzten die in diesem Hotel abgestiegen sind und nie wieder zurück kamen. Sie wollten ihre Flitterwochen hier verbringen, die sie auch bekamen aber nicht so wie sie es sich vorgestellt hatten.
Marie und Josh hatten den wohl Schönesten Tag, denn sich nur ein Paar vorstellen kann. Ihr Hochzeitstag. Er verlief wie geplant. Ein sonniger Tag, den sie mit ihren Familien und Freunden am Strand verbrachten wo die Hochzeitszeremonie stattfand. Freude und Tränen gab es aber dies gehört zu einer Hochzeit dazu. Alle feierten bis spät in die Nacht. Getanzt, gefeiert, getrunken. Bis sich das frischvermählte Paar sich auch auf den Weg machten zu ihren Hotel. Ihren Albtraum. Von dem sie aber noch nichts ahnten.
Josh saß am Steuer, während seine Frau, Marie am Beifahrersitz ein wenig schlief. Aber Josh verspürte ein unwohles Gefühl, welches er auf den Alkohol schob. Er erfreute sich mit den Gedanken, um die negativen loszuwerden, verheiraten zu sein, mit der Frau seines Lebens.
Als Josh auf der Straße fuhr, wachte seine Frau auf. Marie beklagte sich auch über ein Unwohlsein, wollte es aber auch nicht vertiefen, sondern erfreute sich zu hören, dass sie bald bei ihren Hotel wären. Als Marie sich über die Buchung der Flitterwochen stürzte, fand sie dieses Hotel. Es ist ein Magnet für frischverheirate Paar, die einen fantastischen und sinnlichen Start in ihre Flitterwochen haben wollen. So stand es auf der Homepage, so buchte Marie ohne weitern Hintergedanken.
Eine letzte Kurve und die letzten Bäume verschwanden aus ihren Blickwinkeln und eine riesen große Anlage erbaute sich vor ihnen auf. Ein Pfad mit Fackeln zeigten ihnen den Weg zum Hotel. Ein Stücken weiter befand sich das Hotel. Wie es auf der Homepage abgebildet war, dachte sich Marie. Josh parkte den Wagen, stieg aus um Marie aus dem  Wagen zu helfen, nahm das Gepäck und gingen Arm in Arm zur Rezeption. Nur bei der Rezeption befand sich niemand. Nicht einmal ein Glocke, um jemanden zu rufen. Nur ein Briefumschlag lag dort. Mit ihren Namen drauf. Ein wenig unsicher über dies Begrüßung nahm Josh den Brief entgegen und eröffnete ihn. In ihm befand sich ein Zettel mit einer Nummer drauf. Die Nummer 2687 und ein Schlüssel. Sie nahmen den Brief und begaben sich auf den Weg zu dieser Nummer. Als sie sich von der Rezeption entfernten, erlisch wie aus Geisterhand die Lichter. Ein Windzug lies die Tür ins Schloss fallen.
Ein Mädchen in einem weißen Kleid erschien. Sie blickte in die Richtung, in das Josh und Marie gingen. Ein Lächeln überspielte ihre Lippen, nahm ihre Puppe in den Arm und sage zu ihre: „ Unsere nächsten Spielkameraden sind da.“
Josh und Marie waren bei ihrem Zimmer angelangt und so wie es die Tradition vorschreibt, trug er sie über die Schwelle ins Zimmer. Er ließ sie aufs Bett fallen und somit begann ihre Hochzeitsnacht.
Ein den frühen Morgenstunden wurde Marie von einem Poltern erwacht. Es war aber kein Poltern, jemand klopfte an ihrer Tür. Aus Verwunderung versuchte sie Josh zu wägen, dieser schief jedoch wie ein Stein. So zog Marie ihren Bademantel um und ging zur Tür. Vor ihr stand ein Mädchen, das aber auf ihre Frage, was sie ihr mache, nicht antwortet sondern Marie nur die Hand hinhielt und die Geste machte mit ihr mitzukommen. Etwas verschlafen und verwunder zögerte sie etwas, ließ sich aber doch erweichen und nahm ihre Hand. Das Mädchen führte sie von ihrem Zimmer weg. Desto weiter sie sich von Josh und ihrem Zimmer entfernten, desto größer wurde ihre Angst. Aber über was machte sie sich den Angst. Langsam kam ihr aber auch der Gedanke, dass sie ihr alleine waren. Das Mädchen blieb vor einer Tür stehen, die wie Marie bemerkt ihres war. Erleichter darüber wieder an richtigem Ort und Stelle zu sein, folgte Strecken, denn das Mädchen war nicht mehr bei ihr. Sie hatte gar nicht bemerkt, dass das Mädchen verschwunden war. Marie drehte sich in allen Richtungen aber sie sah niemanden. Etwas verwundert über ihren eigenen Gedanken, dass sie Schlafwandeln würde, öffnete Marie die Tür zu ihrem Zimmer. Das was sie nun sah ließ ihr einen lauten Schrei aus der Kehle entlocken. Ihr Mann Josh saß blutüberströmt auf einen Sessel. Er war gefesselt. Maria rannt zu ihm um ihn zu befreien. Legte ihn vorsichtig auf den Boden. Das darf nicht wahr sein. Was ist ihr passiert? Hat das Mädchen etwas damit zu tun? Aus ihren Gedanken wurde sie gerissen, als die Tür zuflog.
Marie befand sich aber nun nicht mehr auf dem Boden, über Josh gebeugt, sie befand sich im Bett und Josh stand vor ihr, nicht blutüberströmt, und versuchte sie zu wegen. Als Marie bei bewusst sein war, erzählte Josh über ein Mädchen, welches in der Nacht an die Tür hatte geklopft hat, bat ihn mit sich zu kommen, aber im Endeffekt wieder bei ihren Zimmer waren und Marie aber halb Tod vorfand, habe er anscheinend nur geträumt, da Josh seine Frau schreien hörte. Aber las er fertig war und Marie das selbe erzählte und über die Tatsache das es sich nicht über einen Albtraum handel, dass das dieses Mädchen echt sei, über kam es beider mit der Angst.
Ohne Nachzudenken zogen sie sich an, rannten aus dem Zimmer, wollten von diesem Ort verschwinden, konnten aber doch nicht, da ihnen das Mädchen den Weg versperrte.  Josh und Marie bemerkten aber auch wie sich das Hotel verändert hatte. Wo sie noch am Vorabend gingen, lag ein Teppich. Nun waren Holzleisten, die gerade noch begehbar waren. Die Wände nicht in einem schönen warmen Beige bemalt, sondern mit Flecken beschmutzt. Es war Blut. Josh und Marie wurde klar, dass das ihr kein Happyplace war sondern eine Art Mordhaus. Sie drehten sich um, um ihn der andern Richtung zu fliehen, dies auch vergeben war, da sich das Mädchen plötzlich hinter ihnen befand. Aber das Mädchen sah nun nicht mehr wie ein liebes unschuldiges Mädchen aus, eher wie eine Bestie. Ein Krollen ließ Josh und Marie zusammenzucken, Marie brach in Tränen aus. Das Mädchen ließ sich auf alle Viere auf den Boden fallen. Im selben Augenblick rannten Josh und Marie los. Nutzlos, dachte sich das Mädchen. Sie machten einen Sprung und erwischte Maries Bein. Marie schrie auf, Josh blieb stehen und versuchte ihr zu helfen. Doch er könnte nicht mehr. Kaum hatte er bemerkt, dass sie Marie gepackt hatte, musste er mit ansehen, wie sie das in seinen Augen unschuldige Mädchen zerfleischt wird. Wie ein Raubtier tötet sie Marie. Blut spritze auf den Wänden, Knochen zerbrachen. Josh war gelähmt. Ihm wurde schlecht, aber sein Hirn meldet seinen Beinen, sich zu bewegen. Es gelang ihm nicht. Denn nun verbiss sich das Monster in seinem Hals. Sie beide stürzten zu Boden. Nun wurde auch er zu Hackfleisch verarbeitet.
Kaum war das Monster fertig, wurde es wieder zu dem Mädchen. Das unschuldige, freundliche, in weiß gekleidete Mädchen stand über Josh. Zumindest was noch übrich war. Ihr Gesicht, mit einer kleinen Stubsnase, zerrten Mund  und Augen aus Eis, war blutverschmiert.
Ihre Puppe hielt sie in ihrer Hand, streichelt ihr über den Kopf und sagte: Hat heute wieder Spaß gemacht. Schade dass es zu Ende ist. Aber die Nächsten kommen schon bald. Warst nur ab.
Wer ist nächste bitte?
12.2.14 15:16
 
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