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Warum leiden wenn man reden kann!

Weit über 300 Millionen Menschenleiden an Depressionen. Viele von ihnen sind in therapeutischer Behandlung und nehmen Medikament. Aber eine Handvoll von betroffenen Menschen tun dagegen nichts. Wieso?

Der erste Grund könnte sein, das viele Leute es nicht wahrhaben wollen, das sie betroffen sind. Während ihre Mitmenschen sich im Kreise drehen, weil sie selbst schon verzweifelt sind, und nicht mehr wissen wo oben und unten ist, weigern sie sich noch immer es zu akzeptieren. Dieser ist der längste und härtester Weg.

Ein weiter harter Schritt ist, wenn man es akzeptiert hat, dann auch darüber zu reden. Es fällt einem natürlich schwer über etwas zu reden, was es nicht gibt. Aber dabei läuft schon sehr viel im Unterbewusst sein. Wenn man nicht frühzeitig auf seinen Körper hört, dann es meistens zu einer "Katastrophe" hin bahnen. 

Es wird einem alles zu viel. Man bricht zusammen. Hat vielleicht sogar ein "Burn Out" wie es die Medizin so schon formuliert. Ich vermute einmal, wenn man diesen Schritt dann schon erreicht hat, weiß man auf der einen Seite, das man doch ein seelisches Problem hat, aber auf der anderen Seite sich damit total fertig macht.   

Dann sollten sich betroffene Menschen in therapeutischen Händen begeben. Man macht sich selbst noch fertiger als man schon ist, wenn man sich keine Unterstützung holt. 

Verzweifelt, versinkt in Selbstmitleid, Angstzustände, fühlt sich nicht mehr wohl in seiner eigenen Haut aber auch nicht mehr auf der Welt möchte man sein. Den letzten Ausweg sieht man nur noch den Freitod.

Aber muss man so weit gehen, das man sich selbst umbringe? Nein, wo weit muss es nicht kommen. Am besten ist es einfach sich selbst einzugestehen, ich habe ein Problem, ich lasse mich behandeln, ich möchte leben.

Ich bin zwar kein Therapeut aber ich weiß wie sich diese Dinge anfühlen, da ich mich zu den 300 Millionen Menschen zähle die Depressionen haben. 

Wie es sich anfühlt, verzweifelt, alleingelassen, mit den Nerven am Ende zu sein. Es ist einfach nur schlimm und schrecklich. Ich kann auch die Menschen verstehen die den Freitod wählen. Auf der einen Seiter  erschreckend, aber wenn man aus deren Sicht nichts mehr ändern kann, verständlich.

 Aber es muss nicht so weit kommen. Man sollte sich wirklich Hilfe suchen. Ich bin auch froh darüber das ich eine Person im Leben habe, die mich versteht. Nein, es sind nicht meine Eltern sondern meine Therapeutin. Natürlich habe ich mich am Anfang auch dagegen gewährt, aber nun bin ich froh darüber das ich sie habe.

Man sollte über seine Probleme reden und sie nicht verschlucken oder ignorieren. Auch wenn es kein Arzt oder Therapeut ist, einem guten Freund kann man sich auch sicherlich öffnen.

Das Leben ist wertvoll.

    
Wer sein eigenes Leben und das seiner Mitmenschen als sinnlos empfindet, der ist nicht nur unglücklich, sondern kaum lebensfähig.

Albert Einstein


Wer das Leben nicht schätzt, der verdient es nicht.

Leonardo da Vinci
   

   
18.8.14 09:28
 
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